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Samstag, 11. April 2009
the life of a princess
Seit drei einhalb Wochen...
liza iii., 08:33h
bin ich Ex-Raucherin. So etwas hartes (bei dieser Wortfolge frage ich mich immer, warum ich hier auf ein kleines "h" innerlich bestehe, selbst wenn es doch gross sein sollte, geht es euch auch so?) habe ich noch nie mitgemacht. Schlimm sind ja immer diejenigen Dinge, die man nicht machen kann. Machen ist ja grundsätzlich einfacher.
Innerlichen Stress habe ich total. Beziehungsstress. Dennoch noch keine Zigarette geraucht. Aber 5 Kilo zugenommen. Und ich trinke öfters zu viel Alkohol. Zum Beispiel grad jetzt.
Ich habe seit ca. 15 Jahren nicht mehr alleine getrunken. Ich rede nicht von besoffen sein oder ähnlich. Einfach beschwipst. Bin beim 3 Glas Rotwein, davor einen Mai Thai (mein Lieblingsdrink, sagte ich aber bereits irgendwo an anderer Stelle).
Rauchen ist lecker und fein. Hat auch etwas cooles. Ich weiss, das ist ein Nogo. Aber ich habe nunmal grad diese Gedanken im Kopf. Und warum nicht, wenn man schon ein Blog betreibt, einfach Gedankenfetzen niederschreiben? Muss ja nicht immer überarbeitet sein.
Schade ist niemand hier bei mir in der Wohnung. Ich bin grad sehr gesprächig und um diese Uhrzeit sind noch alle am Schlafen. Nix Telefon.
Man sagte mir, nach 5 Tagen ist der körperliche Entzug des Nikotins durch. OK. Und dann - laut dem Superbuch - werde man innert drei Wochen eine Erleuchtung haben. Ich hatte noch keine.
Nichtrauchen hat Vorteile:
- Ich kaufe keine Zigaretten mehr, Kohle wird gespart (merke ich noch nicht auf dem Konto).
- Ich kann unendlich lange am PC sitzen bleiben und zum Beispiel Blogeinträge schreiben (im Endstadium verbot ich mir ja die Zigi am PC).
- Meine Freunde sind total lieb, die rauchen nun alle nicht oder auf dem Balkon, obwohl ich ihnen das Rauchen in meiner Wohnung erlaubt habe. (Respekt!)
- Ich könnte nun eine Staffel 24 am Stück sehen ohne Rauchpause (habe ich aber noch nicht getestet).
Tja, noch sind das nicht so viele Vorteile. Gesund war ich vorher schon. Das Risiko ist wohl schon etwas gesunken. Aber das spürt man ja nicht.
Innerlichen Stress habe ich total. Beziehungsstress. Dennoch noch keine Zigarette geraucht. Aber 5 Kilo zugenommen. Und ich trinke öfters zu viel Alkohol. Zum Beispiel grad jetzt.
Ich habe seit ca. 15 Jahren nicht mehr alleine getrunken. Ich rede nicht von besoffen sein oder ähnlich. Einfach beschwipst. Bin beim 3 Glas Rotwein, davor einen Mai Thai (mein Lieblingsdrink, sagte ich aber bereits irgendwo an anderer Stelle).
Rauchen ist lecker und fein. Hat auch etwas cooles. Ich weiss, das ist ein Nogo. Aber ich habe nunmal grad diese Gedanken im Kopf. Und warum nicht, wenn man schon ein Blog betreibt, einfach Gedankenfetzen niederschreiben? Muss ja nicht immer überarbeitet sein.
Schade ist niemand hier bei mir in der Wohnung. Ich bin grad sehr gesprächig und um diese Uhrzeit sind noch alle am Schlafen. Nix Telefon.
Man sagte mir, nach 5 Tagen ist der körperliche Entzug des Nikotins durch. OK. Und dann - laut dem Superbuch - werde man innert drei Wochen eine Erleuchtung haben. Ich hatte noch keine.
Nichtrauchen hat Vorteile:
- Ich kaufe keine Zigaretten mehr, Kohle wird gespart (merke ich noch nicht auf dem Konto).
- Ich kann unendlich lange am PC sitzen bleiben und zum Beispiel Blogeinträge schreiben (im Endstadium verbot ich mir ja die Zigi am PC).
- Meine Freunde sind total lieb, die rauchen nun alle nicht oder auf dem Balkon, obwohl ich ihnen das Rauchen in meiner Wohnung erlaubt habe. (Respekt!)
- Ich könnte nun eine Staffel 24 am Stück sehen ohne Rauchpause (habe ich aber noch nicht getestet).
Tja, noch sind das nicht so viele Vorteile. Gesund war ich vorher schon. Das Risiko ist wohl schon etwas gesunken. Aber das spürt man ja nicht.
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Mittwoch, 1. April 2009
dies und das...
Diablo 3
liza iii., 17:22h
Kaum aus den Ferien zurück schon dieses Videöchen vorgesetzt bekommen. Nun bin ich angefixt:
Video: Diablo 3 - Teaser (2:05)
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Samstag, 14. März 2009
Djingolesia
Die Pferde werden schon vor die Kutsche der Prinzessin gespannt.
liza iii., 14:17h
Ich habs mir echt verdient, komme gut vorwärts mit meinem Uni-Zeugs! Am Dienstag gehts erst nach Singapur und danach auf Bali. Es ist lange her, als ich das letzte Mal reisen war.
Der Plan: In Singapur wird ein wenig geclubbt (da kommt mir wohl das Jet-Lag zu gute und ich werde nicht sehr früh müde sein) und geshoppt. Danach vier Tage in der Mitte von Bali, sternförmig die Insel bereisen, und dann ein paar Tage Beach.
Geographie-Test: Wer kann Bali auf dieser Karte zeigen?

Der Plan: In Singapur wird ein wenig geclubbt (da kommt mir wohl das Jet-Lag zu gute und ich werde nicht sehr früh müde sein) und geshoppt. Danach vier Tage in der Mitte von Bali, sternförmig die Insel bereisen, und dann ein paar Tage Beach.
Geographie-Test: Wer kann Bali auf dieser Karte zeigen?

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Montag, 2. März 2009
Djingolesische Bibliothek
Der erste Satz eines Buches sagt alles.
liza iii., 16:11h
Satz, Punkt, Sieg. Oder Niederlage. Die erste Seite eines Buches sagt alles.
13.02.2009 von Max Küng
Ein Buch landete auf meinem Tisch: Das ist kein guter Satz, aber einer, den Journalisten jeden Tag schreiben können. «Ein Buch landete auf meinem Tisch.» Denn jeden Tag landen Bücher auf den Tischen. Die Journalisten sollen dann darüber schreiben. Dass es vor allem Bücher sind, die nicht so gut sind, das hat natürlich einen Grund. Gute Bücher sind sehr, sehr selten. Und auch: Schlechte Bücher verkaufen sich oft besser, als gute Bücher es tun.
Heute landete ein Buch auf meinem Tisch, es heisst «Ghost Hunter – Das Licht, das tötet». Geschrieben hat es ein Derek Meister. Zum Buch gab es ein Schreiben eines Verlages, von dem ich nie gehört hatte. Dort stand fett, wer der Autor war, nämlich: «Der Tarantino der Literatur».
Also schlug ich «Ghost Hunter» auf. Der erste Satz geht so: «Das Loch im Zaun führte in eine andere Welt.»
Also schlug ich das Buch wieder zu.
Vor einem guten Jahr kürte die «Initiative Deutsche Sprache» gemeinsam mit der «Stiftung Lesen» nicht die doofsten Namen von Initiativen und Stiftungen, sondern die schönsten ersten Sätze aller deutschsprachigen Romane aller Zeiten.
Es gewann Günter Grass’ «Butt», respektive dessen erster Satz: «Ilsebill salzte nach.» Dieser erste Satz gefiel der Jury noch besser als: «Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.» Kafka kam nur auf Platz zwei, aber immerhin vor Siegfried Lenz’ «Hamilkar Schass, mein Grossvater, ein Herrchen von, sagen wir mal, einundsiebzig Jahren, hatte sich gerade das Lesen beigebracht, als die Sache losging.» Letzterer erster Satz stammt aus «Der Leseteufel».
Gute Sätze. Da kann man nicht viel dagegen haben. Ausser gegen den Siegersatz. Ich würde niemals ein Buch lesen, das mit «Ilsebill salzte nach» beginnt. Fast eher noch eines, welches mit «Das Loch im Zaun führte in eine andere Welt» anfängt.
Ein Kollege von mir behauptet, man könne anhand des ersten Satzes die Qualität des ganzen Buches überprüfen. Der Titel reicht manchmal auch schon: «Ghost Hunter – Das Licht, das tötet». Der Rest ist zuklappen.
Ich kann da bloss zustimmen.
13.02.2009 von Max Küng
Ein Buch landete auf meinem Tisch: Das ist kein guter Satz, aber einer, den Journalisten jeden Tag schreiben können. «Ein Buch landete auf meinem Tisch.» Denn jeden Tag landen Bücher auf den Tischen. Die Journalisten sollen dann darüber schreiben. Dass es vor allem Bücher sind, die nicht so gut sind, das hat natürlich einen Grund. Gute Bücher sind sehr, sehr selten. Und auch: Schlechte Bücher verkaufen sich oft besser, als gute Bücher es tun.
Heute landete ein Buch auf meinem Tisch, es heisst «Ghost Hunter – Das Licht, das tötet». Geschrieben hat es ein Derek Meister. Zum Buch gab es ein Schreiben eines Verlages, von dem ich nie gehört hatte. Dort stand fett, wer der Autor war, nämlich: «Der Tarantino der Literatur».
Also schlug ich «Ghost Hunter» auf. Der erste Satz geht so: «Das Loch im Zaun führte in eine andere Welt.»
Also schlug ich das Buch wieder zu.
Vor einem guten Jahr kürte die «Initiative Deutsche Sprache» gemeinsam mit der «Stiftung Lesen» nicht die doofsten Namen von Initiativen und Stiftungen, sondern die schönsten ersten Sätze aller deutschsprachigen Romane aller Zeiten.
Es gewann Günter Grass’ «Butt», respektive dessen erster Satz: «Ilsebill salzte nach.» Dieser erste Satz gefiel der Jury noch besser als: «Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.» Kafka kam nur auf Platz zwei, aber immerhin vor Siegfried Lenz’ «Hamilkar Schass, mein Grossvater, ein Herrchen von, sagen wir mal, einundsiebzig Jahren, hatte sich gerade das Lesen beigebracht, als die Sache losging.» Letzterer erster Satz stammt aus «Der Leseteufel».
Gute Sätze. Da kann man nicht viel dagegen haben. Ausser gegen den Siegersatz. Ich würde niemals ein Buch lesen, das mit «Ilsebill salzte nach» beginnt. Fast eher noch eines, welches mit «Das Loch im Zaun führte in eine andere Welt» anfängt.
Ein Kollege von mir behauptet, man könne anhand des ersten Satzes die Qualität des ganzen Buches überprüfen. Der Titel reicht manchmal auch schon: «Ghost Hunter – Das Licht, das tötet». Der Rest ist zuklappen.
Ich kann da bloss zustimmen.
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